Hauptseite
 

24. Schweriner Fünf-Seen-Lauf am 5. Juli 2008

 

Liebe Lauffreunde,

 

wie schnell ist alles vorbei. 

Ein Jahr haben wir auf einen Zeitpunkt hin organisiert und Ihr trainiert. Dann trifft man sich am Freitag beim Abholen der Startunterlagen im Festzelt, startet am nächsten Morgen am Schloß mit über 3300 Gleichgesinnten, kommt irgendwann ins Ziel, sonnt sich in der Sonne und im selbst erlaufenen Ruhm, feiert beim Läuferball, läuft am nächsten Morgen vielleicht noch den Frühschoppenlauf mit und schon ist das Laufspektakel wieder vorbei. Das Schloß ist schon eine halbe Stunde nach dem letzten Start wieder fest in Touristenhand, im Zielgebiet steht nach 15.00 Uhr nur noch der entkleidete Zielturm einsam im Gelände. War da was? Ja, ein Erlebnis, oft ein Wochenenderlebnis,  für alle diejenigen, die auf der Strecke oder in Begleitung waren.

Die Teilnehmer gehen zur Tagesordnung über, d. h.  sie sehen nach dem nächsten Termin ihres jährlichen Laufplans, die Organisatoren blicken schon auf den nächsten Fünf-Seen-Lauf, der in zweifachen Hinsicht etwas Besonderes sein wird: Er wird zum einen eine Höhepunktveranstaltung im Veranstaltungskalender der Schweriner  Bundesgartenschau und wird auch Kontakt bekommen zu seinem Gelände. Und er wird zum anderen sein 25. Jubiläum begehen können. Beides sind schwergewichtige Gründe, im kommenden Jahr als Wiederholungstäter wieder zu kommen zum 2. bis zum 25. Mal.

Überraschungen sind vorprogrammiert, wir sind optimistisch genug, nur an freudige zu denken. Noch gibt es verschiedene Varianten für den Startort und den ersten Kilometer danach. Allesamt werden sie ein attraktiver Ersatz sein für den Start auf der Schloßinsel, die als Nebeneingang zur BUGA ein zusätzliches Läufermeer kaum fassen würde, wenn schon wie in diesem Jahr Hochzeitsstretchlimousinen den Weg zum Altar nicht erreichen können. Die Erweiterung des Wochenendes um wenigstens einen Tag wird sich durchaus lohnen für einen BUGA-Besuch, für „Die Zauberflöte“ auf dem Alten Garten, und für die eine oder andere Veranstaltung, die im BUGA-Programm angeboten wird.

Ja, und was war nun eigentlich mit dem Lauf, dem sich dieses Ergebnisheft, dieser Kommentar widmet? Er gehörte zu den Fünf-Seen-Läufen, mit dem wir als Organisatoren rundherum zufrieden sind. Na, nicht ganz, denn von der großen Mehrheit nicht bemerkte Unebenheiten wird es immer geben. Schließlich sind etwa 200 ehrenamtliche Helfer im engagierten Einsatz, da bleiben kleine Unstimmigkeiten einfach nicht aus. Aber das tut der Freude über eine gelungene Veranstaltung keinen Abbruch. Bestätigt wurde uns das durch eine tolle Stimmung vom Start bis zum Ziel und bis zum Läuferball. Auch viele Gespräche mit Teilnehmern und die Beiträge im Gästebuch auf unserer Internetseite belegen das. Bewährt hat sich die neue Startfolge, denn sie hat zu einer wesentlichen Entspannung in den Lankower Bergen und im Zieleinlauf beigetragen. Es wird also dabei bleiben.

Ein ganz besonderes Dankeschön sagen wir den Helfern der Jugendfeuerwehr Schlossgarten. Läufer haben sich immer wieder dafür bedankt, dass freundliche und applaudierende Streckenposten vor Ort waren, die die glücklicherweise nicht für medizinischen Einsatz erforderliche Zeit nutzten, um „richtung“weisend und anfeuernd tätig zu werden.

Einen Wehrmutstropfen gab es doch. Wir sahen keine Möglichkeit mehr, eine für die Teilnehmer kostenfreie und unkomplizierte Straßenbahnfahrt zu garantieren. Für uns war sie schon von Beginn an nicht kostenfrei, aber die Bedingungen haben sich nun so geändert, dass wir die Fahrkosten auf den Teilnehmer übertragen müssen. Deshalb die Startgebühren zu erhöhen, scheint uns der schlechtere Weg denen gegenüber, die aus welchen Gründen auch immer den Nahverkehr nicht nutzen oder auch über eine Monatskarte verfügen. Das werden nicht wenige sein angesichts von über 800 Schweriner Teilnehmern.

Auch andere Leistungen belasten immer mehr unseren Haushalt, der sich vorrangig aus den Startgebühren finanziert. Ob das Mähen der Zielwiese und der Strecke in den Lankower Bergen, ob die Verkehrsschilder an der Strecke oder die materielle Hilfestellung durch den Katastropheneinsatz: das alles waren einmal städtische Leistungen, die wir nun selbst zu tragen haben.

Glücklicherweise haben wir gute Sponsoren an unserer Seite, allen voran unser Hauptsponsorentrio. Zum ersten Mal dabei ist die VR-Bank, die für die über viele Jahre treue Sparkasse eingesprungen ist.
Aufgefallen sind sicherlich die Großplakate der Wemag, die ganz aktuell Läufer mit Startnummern des Fünf-Seen-Lauf zeigten. Und last but not least als Dritter im Bunde hat unser Vereinsvorsitzender Georg Köllner mit seinem HAPAK-Team für eine reibungslose Auswertung gesorgt, die uns finanziell nicht belastet. Wir sagen diesem Trio aber auch den weiteren vielen engagierten Unterstützern, die wir im Protokoll nennen, ein besonders herzliches Danke!

Doch nun geht wieder der Blick nach vorn:

Fünf-Seen-Lauf ist Jubilar

Zweitausendneun im BUGA-Jahr